Führung reloaded - Generation Y

In der heutigen Zeit befinden sich 3 verschiedene Generationen auf dem Arbeitsmarkt. Die Babyboomers (geboren zwischen 1955 bis 1969), die Generation X (1960er- & 1970er Jahrgänge) und die Generation Y (ab 1980). Für Unternehmen ist es oft eine Herausforderung, allen Ansprüchen der Generationen gerecht zu werden. Sogar erfahrene Führungskräfte verstehen oft die Welt nicht mehr, wenn der neue Mitarbeiter nicht mehr mit einem repräsentativen Fahrzeug zu begeistern ist, stattdessen aber Homeoffice und ein Sabbatical fordert.

Besonders sticht die Generation Y heraus. Was ist speziell an der Mitarbeiterführung von Generation Y?  Welche Erwartungen hat diese Generation an Ihre Führung? Wie schaffen Sie es als Führungskraft, diese gutausgebildeten Mitarbeiter zu halten und die verschiedenen Ansprüche unter einen Hut zu bekommen?

Die Generation Y steht für Unabhängigkeit, Flexibilität und den Drang sich selbst zu verwirklichen. Internet, weltweite Kommunikation und Freiheit sind wichtige Attribute mit denen diese Generation aufgewachsen ist. Sie wissen ihre Chancen zu nutzen und ein Job ist nicht nur ein Job, sondern Teil ihres Lebens und ihrer Persönlichkeit. Der Opportunismus dieser Generation trifft die Unternehmen teils immer noch unerwartet, wenn der typische Vertreter der Generation Y sich erst einmal selbst optimiert.

Sie als Führungskraft können von den großen Potentialen, die diese Generation mit sich bringt nur profitieren! Es gilt, diese Vertreter richtig zu motivieren, ihnen Vertrauen entgegenzubringen und Talente zu entwickeln. Generation Y plant nicht gerne auf Lebenszeit im Job zu bleiben, die Loyalität zu vorigen Generationen hat deutlich abgenommen, so dass eine der herausforderndsten Tätigkeiten der Führungskraft die Bindung ans Unternehmen ist. Durch gemeinsame, individuelle Entwicklung einer internen Karriereplanung, Festsetzung von langfristigen Zielen und aktives Zuhören, um die wirkliche Motivation Ihres Mitarbeiters aus Generation Y  zu lernen und zu verstehen. Es ist daher durchaus sinnvoll, noch mehr Fokus auf die Individualität der Mitarbeiter zu legen, um individuelle Stärken, Interessen und Bedürfnisse zu fördern.